Abstellgenehmigung und smarte Paketbox – die ideale Lösung

Abstellgenehmigung
Haben Sie Ihrem Zustelldienst schon eine Abstellgenehmigung erteilt? Oder haben Sie von diesem Thema noch nichts gehört? Dann müssen Sie Ihr Paket wohl noch von der Poststation, aus einem Paketshop oder vom Nachbarn holen, wenn der Lieferdienst Sie nicht zuhause antrifft – falls der sich überhaupt die Mühe macht, bei Ihnen zu klingeln. Eine Abstellgenehmigung soll das große Problem der vergeblichen Zustellversuche lösen. Wir sehen uns in diesem Beitrag an, in welchen Fällen eine Abstellgenehmigung das Problem tatsächlich löst und wo sie nur eine teilweise Lösung bedeutet und sogar problematisch ist – und was das mit digitalen Gebäudelösungen zu tun hat.

Was ist eine Abstellgenehmigung?

Eine Abstellgenehmigung (bzw. auch Einlege- oder Ablagegenehmigung oder Abstellerlaubnis) ist eine Vereinbarung zwischen Paketempfänger*in und Zustelldienst – für den Fall, dass gerade niemand zuhause ist, wenn der Lieferservice klingelt. Und das passiert oft: Im privaten Bereich scheitern immerhin 40 % aller Zustellversuche. Die Abstellgenehmigung erlaubt es Zustellerinnen und Zustellern, die Sendung an einem vorher festgelegten Ort abzustellen. Das kann etwa die Terrasse, der Hausflur, der Garten oder auch eine Paketbox im Hauseingangsbereich sein.

Warum braucht es eine Abstellgenehmigung?

Normalerweise muss der Lieferdienst dafür sorgen, dass Sie die Sendung direkt erhalten, sodass Sie mit Ihrer Unterschrift die Übernahme bestätigen können. Wenn Sie allerdings nicht zuhause sind, um Ihr Paket persönlich entgegenzunehmen, kann dieser rechtlich notwendige Schritt nicht erfolgen.

Um eine rechtlich sichere Übergabe zu gewährleisten, werden Pakete dann bei einer Poststation oder einem Paketshop – also bei einem dafür autorisierten Geschäft – hinterlegt, wo das Paket abgeholt und die Übergabe bestätigt werden kann.

Das ist allerdings eine recht umständliche Vorgehensweise – die Pakete müssen wieder vom Zustellziel wegtransportiert werden und die Empfänger müssen ihrerseits Extrawege zurücklegen, um zu ihrer Sendung zu kommen. Im schlimmsten Fall entstehen so drei unnötige Autofahrten – das ist nicht nur unbequem, sondern auch schädlich für die Umwelt. Die Abstellgenehmigung soll das alles einfacher und besser machen.

Wofür ist eine Abstellgenehmigung gut?

Die Abstellgenehmigung soll dafür sorgen, dass die besagten Umwege wegfallen und trotzdem alles mit rechten Dingen zugeht. Mit dieser Genehmigung erlaubt der*die Empfänger*in dem Zustelldienst nämlich, Pakete in der Nähe abzustellen oder in die entsprechende Paketbox zu werfen, ohne die Übernahmebestätigung zu erhalten.

Ein Nebeneffekt der Abstellgenehmigung ist auch, dass viele Zusteller*innen keinen persönlichen Zustellversuch machen, also gar nicht mehr klingeln.

Scheinbar eine tolle Lösung, um sich mühsame Wege zu ersparen – die Vorteile der Bequemlichkeit und der Flexibilität haben jedoch auch ihren Preis in Form möglicher Nachteile.

Rechtliche Grundlagen und Risiken einer Abstellgenehmigung

Rechtlich gesehen begibt sich der*die Empfänger*in mit dem Erteilen einer Abstellgenehmigung in einen unsicheren Bereich. Die genauen rechtlichen Bedingungen können je nach Zustelldienst und Land variieren – in der Regel übernimmt er*sie jedoch das Risiko eines möglichen Verlusts oder Beschädigung des Pakets. Eine Übernahme auf diese Art ist damit zwar bequemer und vermeidet Umwege, aber geht mit einem hohen Maß an Unsicherheit einher.

Das Stiegenhaus oder der Vorgarten sind keine idealen Abstellplätze, wenn man sicher vermeiden will, dass das Paket verschwindet, vom Nachbarshund entführt oder vom Wetter aufgeweicht wird. Die „Lösung“ für eine bequeme Zustellung ist also gut gemeint, erzeugt aber ein neues Problem.

Abstellgenehmigung in der Praxis

Eine Abstellgenehmigung ist in Kombination mit digitalen Paketboxen also eine echte Lösung, die Ihnen das Leben wesentlich einfacher machen kann – besonders wenn Sie öfter online bestellen.
Wie erteilen Sie nun eine Abstellgenehmigung? Das geht in der Regel recht unkompliziert. Bei vielen Zustelldiensten kann die Genehmigung online über deren Webseite oder eine mobile App erteilt werden. Hierbei geben Sie einfach an, wo das Paket abgelegt werden soll. Wenn Sie in Ihrem Haus eine Paketbox haben, dann ist das natürlich der beste Ablageort. Wenn nicht, sollten Sie sich überlegen, welcher Ort in Ihrer unmittelbaren Nähe dafür am besten geeignet ist. 

Näheres dazu finden Sie direkt bei den jeweiligen Zustelldiensten, etwa bei der Post oder bei DHL

Längerfristig könnten Sie auch Ihre Hausverwaltung bzw. die Eigentümer der Liegenschaft dazu anregen, eine smarte Paketbox für das ganze Haus zur Verfügung zu stellen. 

Tipps für Ihre Ablagegenehmigung

Smarte Paketboxen – wenn Ihnen eine smarte Paketbox zur Verfügung steht, nutzen Sie diese und geben Sie sie als gewünschten Ablageort an. Das ist die sicherste und bequemste Lösung, wenn Sie Ihr Paket nicht persönlich entgegennehmen können. 
Wenn für die Ablage ein persönlicher PIN-Code benötigt wird, geben sie diesen PIN-Code unbedingt im Rahmen der Abstellgenehmigung bekannt, damit der*die Zusteller*in die Ablage auch durchführen kann!

Ohne eine smarte Paketbox sollten Sie darauf achten, dass Ihre Abstellgenehmigung folgende Kriterien – so gut es geht – erfüllt: 

Sicherer Ablageort – wählen Sie einen Ort, der vor Witterungseinflüssen geschützt ist und wo das Diebstahlsrisiko so klein wie möglich ist, das Paket sollte nicht direkt von der Straße aus sichtbar sein. 

Klare Anweisungen – beschreiben Sie Ihren gewählten Ort so klar und eindeutig wie möglich, damit Ihr Zustelldienst Ihre Wünsche erfüllen kann. 

Risiko genau abwägen – wenn Sie nicht davon ausgehen können, dass der Ablageort sicher ist, verzichten Sie lieber auf eine Abstellgenehmigung und lassen Sie sich das Paket an Ihren Arbeitsplatz liefern oder in einem Paketshop hinterlegen. 

Überwachung – Überwachungskameras können das Risiko von Diebstahl oder Beschädigung deutlich reduzieren. Wählen Sie gegebenenfalls einen Ort, der sich im Blickfeld von Überwachungskameras befindet.

Smarte Paketbox-Anlagen von Housemeister 

Um die Logistik rund ums Haus wesentlich einfacher für alle Beteiligten – Bewohner*innen oder auch Mitarbeiter*innen in Betrieben einerseits und Zustelldienste andererseits – zu machen, haben wir unsere digitalen Gebäudelösungen entwickelt, die immer auch ein großes Touchdisplay beinhalten. Dieses dient nicht nur der Bedienung der Boxen, sondern auch als Kommunikationstool für die Hausverwaltung. 

Dabei haben wir Wert darauf gelegt, eine ganze Reihe von Vorteilen bieten zu können: 

  • Modularer und flexibler Aufbau 
  • Robuste Qualität
  • Intuitive Bedienung 
  • Breite Software-Kompatibilität 
  • Und viele mehr 

 

Alle Vorteile und die wichtigsten Details können Sie hier im Menüpunkt Paketbox nachlesen. 

Wenn Sie als Hausverwaltung an unseren smarten Paketboxen interessiert sind, beraten wir Sie gerne zu Ihren Gegebenheiten und Bedürfnissen.

Fazit

Eine Abstellgenehmigung dient dazu, die Paketzustellung zu vereinfachen, indem sie regelt, wo ein Paket abgestellt werden soll, wenn die*der Empfänger*in nicht zuhause ist, um die Sendung persönlich zu übernehmen. Dieses Vorgehen soll Umwege zu Paketshops überflüssig machen. Dabei entsteht allerdings ein Risiko von Diebstahl, Verlust oder Beschädigung, das in der Regel der Empfänger mit der Erteilung der Abstellgenehmigung eingeht. Diese „Sicherheitslücke“ schließen smarte Paketboxen – sie stellen also den nächsten evolutionären Schritt in der Paketlogistik in Wohnhäusern und Unternehmen dar.  

Housemeister stellt diese digitale Gebäudelösung zur Verfügung:

FAQs

Eine Abstellgenehmigung ist eine schriftliche Erlaubnis des Empfängers bzw. der Empfängerin einer Sendung, diese an einem bestimmten Ort abzustellen. Diese Erlaubnis ist erforderlich, damit der Zustelldienst das Paket nicht mangels Übernahmebestätigung wieder mitnehmen muss, sondern es z. B. im Keller, in der Garage oder in einer smarten Paketbox ablegen darf.

Ja, eine Abstellgenehmigung ist eine rechtlich bindende Vereinbarung zwischen dem*der Empfänger*in und dem Zustelldienst. Sie legt fest, dass Zusteller*innen berechtigt sind, das Paket an einem vereinbarten Ort abzulegen, wenn der*die Empfänger*in nicht anwesend ist, um die Sendung persönlich entgegenzunehmen und den Erhalt zu bestätigen.

In den meisten Fällen übernimmt der Empfänger bzw. die Empfängerin das Risiko für Verlust oder Beschädigung des Pakets, sobald es gemäß der Abstellgenehmigung abgelegt wurde. Die genauen Bedingungen können jedoch je nach Zustelldienst variieren. Smarte Paketboxen minimieren das Risiko. 

Ja, die meisten Zustelldienste ermöglichen es, eine erteilte Abstellgenehmigung jederzeit zu ändern oder zu widerrufen. Es empfiehlt sich, dies über die entsprechende Plattform des Dienstleisters zu tun.

In diesem Fall wird das Paket in der Regel zur nächsten Abholstation gebracht oder zu einem späteren Zeitpunkt erneut zugestellt. Es ist ratsam, sich in solchen Fällen direkt mit dem Zustelldienst in Verbindung zu setzen. Eine smarte Paketbox ermöglicht eine jederzeitige Ablage an der Zustelladresse bzw. in unmittelbarer Nähe.

Ja, Abstellgenehmigungen können auch in Wohnanlagen genutzt werden, allerdings sollte ein sicherer und zugänglicher Ablageort gewählt werden. Digitale Vorrichtungen wie smarte Paketboxen können eine ideale Lösung bieten.

Wenn Sie Ihr Paket nicht persönlich entgegennehmen können und nicht wollen, dass der Zustelldienst die Sendung zu einem anderen Zeitpunkt nochmals bringt, oder diese in einem Paketshop hinterlegt, sondern diese vor Ort deponiert, müssen Sie eine Abstellgenehmigung erteilen.

Wenn eine Paketbox vorhanden ist, die alle nötigen Voraussetzungen erfüllt, ist der Bote bzw. die Botin nicht verpflichtet, bei Ihnen an der Tür zu läuten. In dem Fall ist er berechtigt, die Sendung direkt in der Paketbox zu deponieren.

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